Immer wieder montags beim ersten Morning Coffee ☕️ am Schreibtisch: Wir freuen uns auf den HR-Newsletter von persoblogger.de. Und hoppla – am 14.11.22 hat Stefan Scheller uns direkt gefesselt mit seinem Artikel über die brandneue “Social Media Personalmarketing Studie 2021/2022”. Wir fühlten uns einerseits bestätigt, aber andererseits waren wir auch geschockt über einige Trends im Social Media Recruiting.

Warum?

Kommt gleich.

Die Studie: Social Media Personalmarketing Studie 2021/2022

Erst einmal ein paar allgemeine Infos zur Studie:

Sie wurde von Prof. Dr. Thorsten Petry durchgeführt, am Lehrstuhl für Unternehmensführung, Studiengang Media Management an der Hochschule RheinMain.

An der 6. Auflage dieser empirischen Studienreihe haben 1.122 Personen teilgenommen: auf Seiten der Recruiter und Kandidaten. Darunter 402 Fach- und Führungskräfte, 400 Unternehmensmitarbeitende und 320 Studierende.

Die gesamte Studie kannst Du Dir hier durchlesen.

Der Schocker

OK, genug der einleitenden Fakten.

Ein echter Augenöffner der Studie in Bezug aufs Active Sourcing war:

Die Akzeptanz der Direktansprache über Social-Media-Kanäle sinkt bei Kandidaten kontinuierlich seit 2014.

😲

Uns, die wir Active Sourcing lieben, traf das wie ein kalter Schlag in die Magengrube.

Wir mussten uns erstmal sammeln. Und der Sache auf den Grund gehen…

Die Zahlen

Was geben die Daten konkret her?

Mittlerweile akzeptieren nur noch 52% der Befragten Jobanfragen über Social-Media-Plattformen.

Zum Vergleich: 2018 waren es noch 66% und 2014 sogar 71%.

Puh, unsere Kehle schnürte sich immer mehr zu.

Wie passt das zusammen, dass wir so erfolgreich Stellen besetzen mit Active Sourcing?!

Aha:

Besonders über privat orientierte Netzwerke wie Facebook oder Instagram wollen Kandidaten nicht (mehr) für Jobs kontaktiert werden (das gilt für 35% derjenigen, die Jobanfragen gut finden).

Hier atmeten wir auf:

Die Direktansprache über klassische Business-Netzwerke wie LinkedIn und XING ist laut Studie weiterhin hoch akzeptiert.

Warum der Trend im Social Media Recruiting uns trotzdem zu denken gibt…

Wir erleben es, dass zu viele Recruiter im Social Media Recruiting Nachrichten und Kontaktanfragen versenden, die oberflächlich sind und von Kandidaten als Massenmail wahrgenommen werden. Das Resultat ist klar: Die Response auf solche Direktansprache bleibt gering.

Leider finden viele Recruiter es toll, wenn Plattformen wie LinkedIn und XING das Versenden von Messages mit nur einem Klick an viele Personen gleichzeitig ermöglichen. Seit einigen Wochen gibt es diese neue Funktionalität z.B. beim TalentManager, dem Active-Sourcing-Tool von Onlyfy by XING. Wir lassen lieber weiterhin die Finger davon.

Mit dieser Meinung sind wir zum Glück nicht allein.

Stefan Scheller schreibt dazu in seinem Blog:

„[…] Active Sourcing [wurde] in den letzten Jahren als eine Art „Allheilmittel“ angepriesen […] und […] Tools und Dienstleister [haben] die Ansprache deutlich erleichtert […]. Dass es sich hierbei trotzdem um eine hochprofessionelle – vor allem aber hochgradig individuelle – Ansprache handeln muss, ging dabei häufig verloren.

Warum ist das so?

Im Active Sourcing kommunizieren wir primär mit latent Jobsuchenden.

Sie reagieren auf ein Jobangebot nur dann, wenn es sie richtig vom Hocker reißt und sie sich total angesprochen fühlen.

Nur bei einer persönlichen, individuellen und wertschätzenden Direktansprache beißen die Wunschkandidaten schnell und zahlreich an.

Good News – denn wir öffnen unsere Schatzkiste für Dich

Wir erleben es täglich selbst, wie unsere Direktansprache die Herzen von Kandidaten öffnet. Und dass sie interessiert mit uns sprechen wollen.

Das zu schaffen, ist eigentlich keine Rocket Science.

Wir verraten Dir einige (fast) geheime Kniffe, wie es auch Dir gelingt.

➡️ Lade Dir gern unser eBook „Direktansprache im Active Sourcing: 11 geniale Tipps, die jeder Recruiter kennen muss“ herunter.
Ist für Dich natürlich kostenfrei.

Unsere 11 konkreten Tipps kannst Du direkt für Dein Social Media Recruiting anwenden und Deine Ansprache-Texte für LinkedIn oder XING optimieren. – Freu’ Dich schon darauf, dass Du ab dann spürbar mehr positive Antworten von Deinen Wunschkandidaten erhältst.

Übrigens: In unserem Artikel „Active Sourcing Anschreiben: 5 geniale Tipps für mehr Response“ findest Du auch schon wertvolle Tipps.

Schreib’ uns gern, was die Kniffe konkret bei Dir bewirkt haben. Und welcher Hack Dir am besten gefallen hat.

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